Windows Phone 7 – Die verflixte Sieben
Letzte Woche waren Ralph, Bernd und ich auf einem Coding Camp für das Betriebssystem bzw. die Plattform Windows Phone 7 (WP7). Der Workshop wurde von einem freien Entwickler geleitet, der bereits sehr viel Erfahrung in der Entwicklung von Apps auf den verschiedensten Endgeräten hat.
Zunächst folgten viele Folien über WP7 und die Besonderheiten bei der Entwicklung von Apps. Wir wurden darüber informiert, auf welche Funktionalitäten wir als Entwickler Zugriff haben. Leider war dies ein wenig ernüchternd. Viele tolle Sachen, die man von „temporären Marktbegleitern” kennt, sind für die Entwickler für WP7 Apps noch nicht freigeschaltet.
Nach endlosen Folien konnten wir dann endlich loslegen. Wir entwickelten mit den Entwicklertools und einem holprigen WP7-Emulator unsere erste eigene App. Wie man es von Microsoft gewöhnt ist, kann man sofort mit einer Projektvorlage starten und die Anwendung testen. Auf Anweisung unseres Workshop-Leiters sollten wir uns eine Anwendung überlegen, welche wir im Rahmen des Workshops umsetzen. Den Rest des Tages verbrachten wir mit programmieren und testen.
Am zweiten Tag wurde die Veröffentlichung einer eigenen App über den „Marketplace” thematisiert. Wir erfuhren alles über die strengen Richtlinien von Microsoft. Im weiteren Verlauf des zweiten Tages beschäftigten wir uns mit verschiedensten Kommunikationsschnittstellen, Datenspeicherung im IsolatedStorage und dem Zugriff auf die Sensoren eines SmartPhones mit WP7.
Fazit:
Wir haben sehr viel über die Entwicklung von Apps für das WP7 erfahren. Aktuell müssen sich die Entwickler mit einigen Unzulänglichkeiten auseinandersetzen, dies wird sich aber in naher Zukunft ändern. Wenn man ein Projekt auf dem WP7 umsetzen will, muss man sich im Vorfeld darüber bewusst sein, dass es viele Restriktionen gibt. Man muss vorher abwägen ob das Projekt mit dem aktuellen WP7 SDK überhaupt umsetzbar ist. Wenn man trotz aller Widrigkeiten die Umsetzung doch startet, macht die Entwicklung aus unserer Sicht Spaß.
