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	<title>queo blog</title>
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	<description>Das Blog der queo GmbH - www.queo-group.com</description>
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		<title>Das MobileCamp geht dieses Wocheende in die 5. Runde</title>
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		<pubDate>Wed, 22 May 2013 08:24:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Cosmar</dc:creator>
				<category><![CDATA[queo]]></category>
		<category><![CDATA[Barcamp]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Wochenende (25./26.05.2013) findet an der TU Dresden/Fakultät Informatik das mittlerweile fünfte MobileCamp statt. Das MobileCamp gehört  schon seit seiner Gründung zu den wichtigsten Terminen für Entwickler, Designer, Berater und ...<div class="more"><a href="http://queo-blog.com/2013/05/das-mobilecamp-geht-dieses-wocheende-in-die-5-runde/">Weiterlesen</a></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Wochenende (25./26.05.2013) findet an der TU Dresden/Fakultät Informatik das mittlerweile fünfte MobileCamp statt. Das MobileCamp gehört  schon seit seiner Gründung zu den wichtigsten Terminen für Entwickler, Designer, Berater und Blogger im Bereich mobiler Anwendungen im deutschsprachigen Raum und ist jährlich Anziehungspunkt für über 250 Experten und Einsteiger. Ausrichter ist der neu gegründete Verein Mobilecamp e.V., in dem u.a. einige queos organisiert sind. Natürlich werden auch wieder viele Mitstreiter von queo am Wochenende dabei sein, sei es als Orgas oder als Besucher.</p>
<p>Unter den ersten vorgeschlagenen Sessions finden sich viele spannende und brandaktuelle Themen – von der einfachen App-Erstellung im Baukastenprinzip über Sessions zum gerade erst erschienenen Firefox OS bis hin zur kritischen Auseinandersetzung mit vernetzter Gesellschaft und Always-On-Mentalität. Aber auch moderne, plattformübergreifende Webentwicklung und Responsive Design werden in diesem Jahr wieder auf dem Session-Plan stehen. Kurz um – die Teilnehmer erwartet eine vielfältige Mischung spannender Themen aus den Bereichen Web und Mobile.</p>
<p>Das MobileCamp startet an diesem Samstag und Sonntag jeweils 9:30 Uhr. Auch Ein-Tages-Besucher sind herzlich willkommen! Der Besuch des Barcamps wird auch in diesem Jahr kostenlos sein, die Anmeldung erfolgt über <a href="http://www.mobilecamp.de">www.mobilecamp.de</a>. Auf Grund der großen Nachfrage wurde das Ticket-Kontingent noch einmal um 50 Personen erhöht &#8211; es heißt also schnell sein.</p>
<p><em>//kurz und teilbar//</em><br />
Das MobileCamp geht dieses Wochenende in die 5. Runde &#8211; queo ist dabei. Sei dabei und melde Dich an unter www.mobilecamp.de.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Grundlagen der Performance-Steigerung in Webprojekten</title>
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		<pubDate>Fri, 17 May 2013 09:32:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Steve Schütze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Programmierung]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Webentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Performance ist &#8220;das Zeitverhalten von Programmen (Software) und Geräten (Hardware) in der Informatik&#8221; Quelle: Wikipedia Und genau dabei fangen die Probleme an. Ein Web-Entwickler kann in der Regel nicht beeinflussen ...<div class="more"><a href="http://queo-blog.com/2013/05/grundlagen-der-performance-steigerung-in-webprojekten/">Weiterlesen</a></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Performance ist &#8220;das Zeitverhalten von Programmen (Software) und Geräten (Hardware) in der Informatik&#8221; </em></p>
<p><em>Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Performance" target="_blank">Wikipedia</a></em></p></blockquote>
<p>Und genau dabei fangen die Probleme an. Ein Web-Entwickler kann in der Regel nicht beeinflussen mit welcher Geschwindigkeit Geräte Daten verarbeiten. Jedoch spielen das Endgerät und auch die Datenverbindung eine entscheidende Rolle, wenn man im Internet von Performance spricht. Vor allem das Nutzerverhalten und damit auch der Erfolg von Internetportalen werden von der Performance beeinflusst, wie auch Google treffend <a href="http://googleresearch.blogspot.de/2009/06/speed-matters.html" target="_blank">feststellte</a>. Da stellt sich natürlich die Frage: wie lange darf eine Seite laden? Eine <a href="http://www.e-commerce-magazin.de/ecm/news/studie-ladezeit-von-webseiten-maximal-zwei-sekunden-toleriert" target="_blank">Studie aus dem Bereich eCommerce</a> gibt hierzu eine interessante Zahl: Dauert der Seitenaufbau länger als zwei Sekunden, so wird der Kunde die Seite verlassen. Diese Studie lässt sich zweifelsohne auch auf andere Bereiche übertragen. Es spielt schlichtweg keine Rolle, auf welchem für einem System sich Nutzer bewegen: es soll immer schnell reagieren und im besten Fall sofort auf dem Bildschirm erscheinen.</p>
<p><strong>Das Performance-Dilemma</strong></p>
<p>Man kann also konstatieren, dass bei der Masse der Nutzer weder eine hohe Akzeptanz noch Toleranz für längere Ladezeiten gegeben ist. Wenn man sich nun neue Seiten oder Trends der Webentwicklung anschaut, dann merkt man in welchem Dilemma viele Webentwickler stecken. Zum einen soll eine Webseite „fast as lightning“ sein, andererseits kann die Liste der verfügbaren Features nicht lang genug sein. Hinzu kommt der Wunsch, dass die Bedienung aller Komponenten möglichst gleichzeitig und flüssig wie in einem Video stattfinden soll. Bedeutet also, dass nach dem „Fasttod“ von Flash, Webseiten kaum mehr ohne riesige JavaScript-Frameworks und -Bibliotheken auskommen. Da JavaScript clientseitig im Browser ausgeführt wird, muss eine Vielzahl von parallelen Anfragen gestellt werden. Da hierbei nur eine gewisse Zahl parallel vom Browser verarbeitet werden können, entsteht ein Flaschenhals. Es stellt sich also die Frage, wie das Ziel von zwei Sekunden Ladezeit noch erreicht werden soll. Ansatzpunkte über die effektivsten Methoden gibt es ebenso viele wie Entwicklermeinungen. Wenn man jedoch versucht diesen Elefanten zu zerlegen, dann gibt es eigentlich nur zwei Herangehensweisen. Entweder man beginnt beim Kopf (dem Entwickler) oder dem Schwanz (dem Server).</p>
<h3><strong>Was jeder tun sollte</strong></h3>
<p><strong>Einstellungen am Server vornehmen</strong></p>
<p>Ohne einen Webserver, keine Website. Ohne vernünftige Konfiguration, keine schnelle Auslieferung. Was so trivial klingen mag, wird oft vorausgesetzt oder schlimmer gar: man will sich nicht damit beschäftigen. Einer der wichtigsten Bausteine ist die Nutzung der Caching- und Expire-Header. Diese sorgen dafür, dass der Browser die Dateien nicht wiederholt anfragt und sie aus dem lokalen Cache läd. Diese Methodik wird vor allem für statische Dateien wie Bilder, Stylesheets und JavaScript genutzt.</p>
<p>Der Response-Header einer Bild-Datei könnte bspw. so aussehen:</p>
<blockquote><p>HTTP/1.1 200 OK<br />
Last-Modified: Thu, 08 Apr 2010 17:11:58 GMT<br />
ETag: &#8220;1cc265-6430-483bcc6b9d380&#8243;<br />
Cache-Control: max-age=31536000<br />
Expires: Fri, 28 Mar 2014 15:12:53 GMT<br />
Content-Type: image/jpeg</p></blockquote>
<p>Der Wert max-age sagt aus, wie lange eine Ressource vorgehalten werden soll, bis sie wieder vom Server angefragt wird und der Expire-Header sagt, nach welcher Zeit die Datei wieder frisch vom Server bezogen wird. Die Header ETag und Last-Modified werden benutzt um sicherzustellen, dass die Ressource noch aktuell ist, haben aber eine niedrigere Wertigkeit also Cache-Control oder Expires.</p>
<p>Um die Bandbreitennutzung zu minimieren, sollten alle textbasierten Inhalte vor der Übertragung komprimiert werden. Dazu werden die Dateien auf dem Server mittels gzip komprimiert und vom Client wieder dekomprimiert. Welchen Unterschied dies bei kleinen JavaScript Dateien machen kann, verdeutlicht diese kleine Auflistung:</p>
<blockquote><p><strong>Original file:</strong><br />
-rwxrwxrwx 1 xxxxxxxx mkgroup-l-d 73134 Apr 13 11:41 common.js<br />
<strong>Minified file:</strong><br />
-rwxr-xr-x 1 xxxxxxxx mkgroup-l-d 26232 Apr 30 10:39 common-min.js<br />
<strong>Original file gzipped with -9 option (same version as above):</strong><br />
-rwxrwxrwx 1 xxxxxxxx mkgroup-l-d 12402 Apr 13 11:41 common.js.gz<br />
<strong>Minified file gzipped with -9 option (same version as above):</strong><br />
-rwxr-xr-x 1 xxxxxxxx mkgroup-l-d  5608 Apr 30 10:39 common-min.js.gz</p></blockquote>
<blockquote><p>Quelle: <a href="http://stackoverflow.com/a/807161/1134277">http://stackoverflow.com/a/807161/1134277</a></p></blockquote>
<p>Zur Entwicklung einer Applikation auf einem Apache Server kann man getrost einen Blick in die .htaccess von  <em><a href="https://github.com/sergeychernyshev/.htaccess/blob/master/.htaccess" target="_blank">sergeychernyshev</a> </em>werfen, der die wichtigsten Einstellungen vornimmt.</p>
<p>Will man alle gängigen Optimierungen auf einen Schlag haben, geht kein Weg an dem Pagespeed Modul von Google vorbei. Dies übernimmt eine große Zahl an Verbesserungen rund um die Auslieferungsgeschwindigkeit. Vom Minimieren, Kombinieren und Komprimieren der Stylesheet- und JavaScript-Dateien, optimiert dieses Wundertool Bilder, repariert kaputtes HTML und optimiert deren Struktur, so dass der Browser es schneller und effizienter darstellen kann. Leider können sich derzeit nur die Nutzer von Apache freuen: für den HTTP-Server steht ein Modul bereit, welches dutzende Konfigurationsdirektiven mit bringt um global oder im Websitekontext der Applikation Beine zu machen.</p>
<p>Alle Einzelmaßnahmen müssen selbstverständlich auf die Applikation abgestimmt werden.</p>
<h3><strong>Was jeder Entwickler außerdem tun kann</strong></h3>
<p>Wenn man serverseitig alles beachtet hat, sollte man sich überlegen wie man den Client entlasten kann. Jeder Browser kann nur eine gewissen Anzahl an Requests gleichzeitig von einer Domain laden. (<a href="http://stackoverflow.com/questions/561046/how-many-concurrent-ajax-xmlhttprequest-requests-are-allowed-in-popular-browse">Artikel</a>) Es gibt verschiedene Ansätze um dem Client etwas Gutes zu tun: entweder man minimiert die Anzahl der Request, oder man versucht jeden einzelnen Request so schnell laden zu lassen, dass es kaum auffällt, dass der Browser warten muss, um weitere Anfragen auszuführen. Am besten sollten natürlich beide Wege beschritten werden.</p>
<p><strong>Quantität der Requests verringern</strong></p>
<p>Eine der einfachsten und sinnvollsten Möglichkeiten ist das Kombinieren von Javascript- und CSS-Dateien. Gerade bei einem modularen Aufbau von CSS-Dateien verteilt über eine Vielzahl von Dateien lohnt sich in diesem Bereich eine Anpassung. Wenn man davon ausgeht, dass beispielsweise Firefox sechs Requests pro Domain gleichzeitig verarbeiten kann und man schon sieben verschiedene CSS-Dateien ausliefert, dann verzögert man den Seitenaufbau völlig unnötig, egal wie groß die Dateien sind.</p>
<p><strong>Qualität der Requests verbessern</strong></p>
<p>Ein wichtiger Hebel um die Übertragung zu beschleunigen ist das Komprimieren textbasierter Ressourcen (HTML, CSS, JS, JSON, XML, &#8230;) mit Gzip. Vor der Übertragung wird die Ressource komprimiert, beim Client dekomprimiert und dann eingebunden. Dies kann die Dateiübertragung deutlich beschleunigen, gerade, wenn es sich um größere Datenmengen handelt. Dies ersetzt jedoch nicht das Minimieren von HTML, CSS und JavaScript Dateien. Hierbei lohnt sich der Einsatz von Google PageSpeed, denn dieses Tool weist auf unausgeschöpfte Komprimierungsmöglichkeiten hin.</p>
<p><strong>Wer kümmert sich dabei um was?</strong></p>
<p>Es gibt mehrere Möglichkeiten zur Veränderung der Quantität und der Qualität von Requests.</p>
<ul>
<li>Vom Entwickler ausgehend liegt die erste Möglichkeit darin, die eigene IDE zu nutzen (z.B. PHPStorm Plugin <a href="http://site.abdelmonem.com/content/assets-compressor-compress-css-and-js-files"><em>assets compressor</em></a>).  Somit kann man die Dateien schon entsprechend vorbereiten, bevor sie den Server sehen.</li>
<li>Ebenfalls vom Entwickler ausgehend kann man sich eigene Prozeduren schreiben, die einem die Dateien in beliebiger Art und Weise zusammen setzen. Eine Möglichkeit dazu ist z.B. ein <a href="http://ant.apache.org/">ANT</a>-Task in Verbindung mit dem <a href="http://yui.github.io/yuicompressor/">YUI Compresor</a></li>
<li>Vom Server wie bereits angesprochen mit Modulen wie mod_pagespeed</li>
<li>Ebenfalls vom Server aus über ein Script in beliebiger Programmiersprache, was den Vorteil hat, dass man auf beliebige Events reagieren kann, um die Dateien neu zu kompilieren. z.B. <a href="http://symfony.com/doc/current/cookbook/assetic/asset_management.html">Asset- Management von Symfony</a>, php <a href="https://github.com/rgrove/jsmin-php/">jsmin</a></li>
</ul>
<p><em>//kurz und teilbar//</em><br />
Das Thema Performance bekommt einen immer höheren Stellenwert bei ständig komplexer werdenden Applikationen &#8211; hier ein paar Tipps von queo.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Recap SEACamp 2013 – das erste Barcamp für AdWords &amp; Co.</title>
		<link>http://queo-blog.com/2013/04/recap-seacamp-2013-das-erste-barcamp-fur-adwords-co/</link>
		<comments>http://queo-blog.com/2013/04/recap-seacamp-2013-das-erste-barcamp-fur-adwords-co/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 14:31:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Mednikov</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinevermarktung]]></category>
		<category><![CDATA[Suchmaschinenwerbung]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 24.04.2013 fand zum ersten Mal in Deutschland das SEACamp statt – ein Camp zum Search Engine Advertising. Diesen historischen Moment konnten wir nicht verpassen und haben uns ein Ticket ...<div class="more"><a href="http://queo-blog.com/2013/04/recap-seacamp-2013-das-erste-barcamp-fur-adwords-co/">Weiterlesen</a></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am 24.04.2013 fand zum ersten Mal in Deutschland das <a href="http://www.sea-camp.de/" target="_blank">SEACamp</a> statt – ein Camp zum Search Engine Advertising. Diesen historischen Moment konnten wir nicht verpassen und haben uns ein Ticket besorgt. Das Camp sollte dem Thema SEA gewidmet werden, das bei vielen anderen Veranstaltungen für Suchmaschinenmarketing nur nebenbei behandelt wird &#8211; was natürlich sehr schade ist, da dieser Bereich des Suchmaschinenmarketings sehr viel Potential hat.</p>
<p>Die Themenvielfalt war auf dem ersten SEACamp schon recht groß &#8211; von reinen Anfänger-Themen über die technische Aussteuerung und das Tracking von Conversions bis zur Performance-Abrechnung – zu allem fand man eine passende Session.</p>
<p><a href="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/04/SEACamp1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7135" title="SEACamp-Sessionwall" src="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/04/SEACamp1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Die Sessions haben bei mir einen sehr guten Eindruck hinterlassen. Es geht nicht nur um die gut vorbereiteten Themen, sondern auch um die Diskussionen, die ich persönlich bei solchen Veranstaltungen sehr schätze, da es sich in vielen Fällen um  Insider-Tipps und Erfahrungsaustausch handelte.</p>
<p>In diesem Recap würde ich gern ein paar Vorträge erwähnen, die, meiner Meinung nach,  den Referenten besonders gut gelungen sind und zu einem interessanten Austausch geführt haben:<strong></strong></p>
<p><strong>1. Enhanced Campaigns, Retargeting und Image Ads</strong><br />
Die Session von Benjamin Krauss (<a href="http://www.beauty24.de/" target="_blank">beauty 24</a>) entstand spontan und war, nach meiner Einschätzung, eine der meistbesuchten des Tages. Dabei ging es um die neuen Features bei AdWords, die erst vor kurzem von Google eingeführt wurden: Bessere Austeuerung von Kampagnen zwischen den unterschiedlichen Geräte-Arten – Desktops, Tablets, Smartphones, Nutzerorientierte Anzeigenschaltung u.v.m.</p>
<p><strong>2. Performance Abrechnung für Google AdWords</strong><br />
Ein weiteres sehr spannendes Thema, das für eine starke Resonanz sowohl Offline, als auch Online sorgte. Katja von der Burg (<a href="http://www.projecter.de/blog/" target="_blank">Projecter</a>) hat in ihrem Vortrag über die strategischen Aspekte und Besonderheiten dieser alternativen Abrechnungsform berichtet. Sie hat einige Beispiele für die wirtschaftlichen Modelle gezeigt, die Umsatz- und Lead-orientiert sind, und erzählte über die Vorteile von diesen Modellen bei der langfristigen Arbeit mit den Kunden.</p>
<p><strong>3. Strategische Erhöhung des Conversion Uplift als Unternehmensstrategie</strong><br />
Bei der Session hat <a href="http://www.suchmaschinenwerbung-blog.de/" target="_blank">Mario Schröder</a> neben den privaten Geschichten und einem permanenten Austausch mit dem Publikum eine Reihe von wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Modellen präsentiert, die bei der Erstellung von Landing Pages sehr gut anwendbar sein können. So meinte er beispielsweise, dass bei der Gestaltung von Landing Pages alle möglichen Zielgruppen-Eigenschaften berücksichtigt werden sollen – persönlichen Prioritäten, farbliche Wahrnehmung von den unterschiedlichen Zielgruppen usw. Daraus hat sich der Gedanke entwickelt, dass es bei einem Produkt immer verschiedene Ladging Pages geben sollte, damit alle Zielgruppen sich abgeholt fühlen.</p>
<p>Neben den drei Sessions gab es noch mehr als 20 andere Vorträge, die nicht weniger interessant waren und ebenfalls immer wieder zu einem produktiven Austausch geführt haben. Zusammenfassend: das erste SEACamp ist den Organisatoren ganz gut gelungen – die Location, die Themen und die gesamte Ambiente haben gut gepasst. Inhaltlich war die Veranstaltung auf einem entsprechend guten Niveau, was von vielen Teilnehmern so erwartet und danach auch bestätigt wurde. Gern noch Mal!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>queo bei den Medientagen Chemnitz</title>
		<link>http://queo-blog.com/2013/04/medientage-chemnitz-studenten-machen-den-diskurs/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 16:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anja Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[queo]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Online Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits zum 9. Mal pilgern medieninteressierte Studenten zur Technischen Universität Chemnitz. Unter dem Motto &#8220;The Stage is Yours&#8221; setzen sich die Studenten an diesem Wochenende kritisch mit den Marketingstrategien, Werbemechanismen ...<div class="more"><a href="http://queo-blog.com/2013/04/medientage-chemnitz-studenten-machen-den-diskurs/">Weiterlesen</a></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits zum 9. Mal pilgern medieninteressierte Studenten zur <strong>Technischen Universität Chemnitz</strong>. Unter dem Motto &#8220;The Stage is Yours&#8221; setzen sich die Studenten an diesem Wochenende kritisch mit den Marketingstrategien, Werbemechanismen und  Kommunikationsperspektiven von Unternehmen auseinander. Dabei verbindet die Konferenz &#8220;medienpolitische Themen wie öffentliche Kommunikation, Manipulation und Inszenierung mit Forschungsergebnissen der Psychologie, Soziologie und relevanter Nachbardisziplinen&#8221; (Konzept Medientage Chemnitz). Für die Studenten ist es eine gute Gelegenheit, Konferenzluft zu schnuppern und mit Vertretern aus der Praxis in Kontakt zu treten &#8211; so auch mit queo.</p>
<div id="attachment_7099" class="wp-caption aligncenter" style="width: 220px"><a href="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/04/studentische-Medientage2.png"><img class="size-medium wp-image-7099   " title="studentische Medientage- Anzeige" src="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/04/studentische-Medientage2-210x300.png" alt="Studentische Medientage Chemnitz - Anzeige" width="210" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">www.medientage-chemnitz.de</p></div>
<p>Das <a href="http://www.medkom.tu-chemnitz.de/medientage/files/Programm.pdf">Programm</a> der <a href="http://www.medientage-chemnitz.de">Medientage Chemnitz</a> gestalten die Studenten selbst &#8211; mit Vorträgen über Projekte, Abschluss- oder Doktorarbeiten oder einfach Themen, die sie bewegen. Auch ausgewählte Vertreter aus der Praxis kommen zu Wort, zum Beispiel in der Podiumsdiskussion oder in den <strong>Intensiv-Workshops</strong> am Sonntag. Wie schon im letzten Jahr gibt queo den Studenten hier gern Einblick in die Agenturpraxis. Managing Director Rüdiger Henke und Project Manager Alexander Exner simulieren mit den Teilnehmern die <strong>Durchführung eines internationalen Kundenprojektes</strong> durch &#8211; natürlich mit den Herausforderungen und Überraschungen, die Projektmanagement so spannend machen. Wer sich noch anmelden möchte, sollte sich beeilen &#8211; es sind <strong>nur noch zwei Plätze frei</strong>: <a href="http://www.medientage-chemnitz.de/?event=agenturpraxis-management-eines-internationalen-projektes">zur Anmeldung.</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ostereier oder wie die Farbe zum Ei fand</title>
		<link>http://queo-blog.com/2013/03/ostereier-oder-wie-die-farbe-zum-ei-fand/</link>
		<comments>http://queo-blog.com/2013/03/ostereier-oder-wie-die-farbe-zum-ei-fand/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 15:18:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alexander Peitz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kreation]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ich mich erinnern kann, war es jedes Jahr das Gleiche. Pünktlich zum Ostersamstag wurde der Küchentisch mit Zeitungspapier ausgelegt und sämtliche, vom Einzelhandel angebotenen, Ostereifärbemethoden und –werkzeuge wurden ausgebreitet. ...<div class="more"><a href="http://queo-blog.com/2013/03/ostereier-oder-wie-die-farbe-zum-ei-fand/">Weiterlesen</a></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ich mich erinnern kann, war es jedes Jahr das Gleiche. Pünktlich zum Ostersamstag wurde der Küchentisch mit Zeitungspapier ausgelegt und sämtliche, vom Einzelhandel angebotenen, Ostereifärbemethoden und –werkzeuge wurden ausgebreitet. Zwischen nach Essig duftenden Farbbechern, versifften Marmorierhandschuhen, Eierschalenbehältern und, als das Alter dann weiter fortgeschritten war, auch dem einen oder anderen Sektglas, entstanden in Rekordzeit zahllose Kunstwerke auf Calcium. Was dabei immer wieder auffiel: die Werke meiner Schwester übertrumpften meine bei Weitem. Sie ist Fürstin der Farbe, Meisterin der Marmorierung, Prinzessin des Perlmuttglanzes und ich war vor allem gut darin, mit meiner Mutter „Sektchen“ zu vernichten.</p>
<p>Im Zuge der Vergangenheitsaufarbeitung und meines <strong>Ei</strong>nstands (*badum-tsssss*) im queo-Blog-Team werde ich in diesem Artikel alles zu Papier bringen, was ich zu Ostereiern, deren Geschichte, Zubereitung und Gestaltung weiß, bzw. aus zwielichtigen Quellen des ominösen Internetzes in Erfahrung bringen konnte.</p>
<h2>Die Geschichte</h2>
<p>Niemand kann vertrauenserweckend über Eier schreiben, ohne vorher das grundlegende, fälschlicherweise als philosophisch angenommene, Thema „Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei?“ zu beleuchten. Die wundervolle Wissenschaft hilft uns da mit der Evolutionslehre und ernennt das Ei kurzerhand zum Sieger.</p>
<p><a href="http://queo-blog.com/2013/03/ostereier-oder-wie-die-farbe-zum-ei-fand/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Warum aber werden Eier zu Ostern bemalt oder anderweitig gestalterisch manipuliert? Die Eiersymbolik findet man in vielen Kulturen und Religionen. Für die Christen symbolisiert das Ei sowohl die Auferstehung als auch die unbefleckte Empfängnis (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Osterei" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Osterei</a>). Zufällig ist Ostern die christliche Gedenkfeier ebendieser Auferstehung (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ostern">http://de.wikipedia.org/wiki/Ostern</a>), somit wäre der Bezug zwischen Ostern und Ei schon einmal geklärt. Während der 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern verzichteten viele Christen auf Eier und Milchprodukte, weshalb sie sich dann umso mehr auf leckere Eierspeisen freuten und diese Euphorie damit ausdrückten, die Eier in den Kirchen weihen zu lassen und gefärbt als Geschenke zu verteilen (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Osterei#Urspr.C3.BCnge_des_Brauchs">http://de.wikipedia.org/wiki/Osterei#Urspr.C3.BCnge_des_Brauchs</a>).</p>
<p>Genug Geschichte, glaubt man folgender Schülerin, hat diese sowieso keine Relevanz für uns.</p>
<p><a href="http://queo-blog.com/2013/03/ostereier-oder-wie-die-farbe-zum-ei-fand/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2>Getting started</h2>
<p>Bevor wir nun dazu kommen, wie man Eier eindrucksvoll dekoriert, müssen diese entsprechend vorbereitet werden. Einige Hardliner bestehen darauf, sie auszublasen, um die entstehende Kunst für immer haltbar zu machen. In meiner Familie ist es üblich, die Eier hart zu kochen und somit vergängliche Kunst zu schaffen, die sich innerhalb kürzester Zeit nach Ostern einem kurzen Heißhunger auf Eiersalat, Eierbrötchen und/oder im allseits beliebten Brauch des Frühstücks in Wohlgefallen auflöst. Nur wenige, handverlesene und äußerlich komplett intakte Exponate schafften den Weg in die großmütterliche Glasvitrine, wo einige von ihnen heute noch ihr zeitbombenähnliches Dasein fristen. Hartgekochte Eier können durchaus eine lange Zeit überleben, jedoch muss man dafür sorgen, dass ihr verfaultes Inneres nie an das Tageslicht gerät. Das hat das Vitrinendesaster von 2005, auf das ich jetzt nicht näher eingehen will, schmerzlich gezeigt.</p>
<p>Nicht abschweifen! Los geht’s:</p>
<h3>Eier ausblasen</h3>
<p>Um Eier ihrer Faulkraft zu berauben und auch, um sie mit einem Faden zu durchstoßen und aufhängen zu können, müssen Eiweiß und –gelb fachmännisch entfernt werden. Mit einem Eieranstecher oder anderem spitzen Werkzeug werden oben und unten am rohen Ei kleine Löcher produziert, durch die man dann mit Hilfe einer Nadel das Eigelb zerstört, um das störrische Innenleben des Eis etwas mehr zum Verlassen der sicheren Schale zu bewegen. Was darauf folgt war der wiederkehrende Horror meiner Kindheit und einer der Hauptgründe für die bereits erwähnte Tradition, nur noch gekochte Eier zu verschenken: man beginnt nun, in das eine Loch zu blasen, in der Hoffnung, die flüssigen Bestandteile aus dem anderen Loch fließen zu sehen. Je nach Größe der beiden Löcher ist das ein mehr oder weniger schwieriges Unterfangen, was nicht selten in völliger Verzweiflung, Kreislauf- und Eierschalenzusammenbrüchen resultiert.</p>
<p>Vorteil: denkt man daran, die Eimasse in einer Schale aufzufangen, kann man sich nach der harten Arbeit erst einmal bei einem Rührei oder Omelett entspannen.</p>
<p>Ein merkwürdiges, aber irgendwie unterhaltsames Anleitungsvideo:</p>
<p><a href="http://queo-blog.com/2013/03/ostereier-oder-wie-die-farbe-zum-ei-fand/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h3>Eier kochen</h3>
<p>Beim Kochen der Eier kann man einiges falsch machen. Ich persönlich bin Meister darin, Eier platzen zu lassen. Glücklicherweise gibt es unzählige Tipps, um dieses Malheur auszumerzen.</p>
<ol>
<li>Eier anstechen<br />
An der Unterseite der Eier befindet sich eine Luftblase. Durch das Anstechen der Schale schafft man dieser etwas Raum, um sich bei der natürlichen Ausdehnung des gerinnenden Eiweißes zu entfalten. Leider wird dadurch auch ein Loch geschaffen, durch das die Farbe in das Innere gelangt, was bei einer geplanten Konsumierung des Inhalts sowohl visuelle als auch geschmackliche Abstriche schafft.</li>
<li>Salz und Essig ins Kochwasser<br />
Angeblich platzen Eier weniger häufig, wenn sie in einer Essig-Salz-Wasser-Mischung gekocht werden. Ein guter Schuss Essig soll genügen, um die chemische Zauberei in Gang zu bringen. Ich habe die Methode nicht getestet, wollte sie euch jedoch nicht vorenthalten.</li>
<li>Temperaturdifferenz zwischen Ei und Wasser gering halten<br />
Die Durchführung ist verhältnismäßig einfach: entweder die Eier werden gekühlt (zärtlich) ins kalte Wasser geworfen und in diesem dann erhitzt, oder die ungekühlten Eier werden in warmes, zur Not auch bereits kochendes Wasser gelegt und dem Vorgang der hitzebedingten Gerinnung übergeben. Letztere Methode hat mir bisher gute Dienste geleistet.</li>
<li>Eierkocher<br />
Hier gibt es nicht viel zu sagen. Besitzer des technischen Wunderwerks „<a href="http://www.amazon.de/Eierkocher-Weitere-K%C3%BCchenhelfer-Elektrische-K%C3%BCchenger%C3%A4te/b?ie=UTF8&amp;node=3169431" target="_blank">Eierkocher</a>“ lachen über weltliche Probleme mit Eierschalen und haben diese Liste nur gelesen, um sich zu amüsieren.</li>
</ol>
<p>Ein zu langes Kochen kann das Eigelb austrocknen und ein noch längeres Kochen führt zu einer Freisetzung von Schwefelwasserstoff, der mit Eisen reagiert und das Eigelb grün-blau einfärbt (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BChnerei">http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%BChnerei</a>). Dann ist keiner glücklich, weshalb eine angebrachte Kochzeit durchaus eine erstrebenswerte Maßnahme darstellt. Hat man für sich selbst noch keine Best-Practice-Werte, kann der moderne Smartphonenutzer zu einer App greifen. Die Meisterin unter den Eieruhr-Apps ist „Die perfekte Eieruhr“ für <a href="https://itunes.apple.com/de/app/die-perfekte-eieruhr/id331004675?mt=8&amp;affId=411323&amp;ign-mpt=uo%3D4" target="_blank">iOS</a> (0,89€) und <a href="https://play.google.com/store/apps/details?id=de.mirko.perfectegg&amp;feature=search_result#?t=W251bGwsMSwyLDEsImRlLm1pcmtvLnBlcmZlY3RlZ2ciXQ" target="_blank">Android</a>(1,59€). Hier werden Größe des Eis, Höhenmeter, Ausgangstemperatur und gewünschter Gargrad in eine, laut Nutzerkommentaren sehr präzise und realistische, Kochzeit umgerechnet. Natürlich gibt es auch kostenfreie Alternativen mit ähnlichem Funktionsumfang.</p>
<h3>Und was machen Veganer?</h3>
<p>Natürlich können auch Veganer dem Osterbrauch frönen. Es gibt künstliche Eier aus <a href="http://www.amazon.de/Kunststoff-Deko-Eier-100-St%C3%BCck-wei%C3%9F/dp/B004J56SPS/ref=pd_rhf_se_p_t_1_FMZP" target="_blank">Kunststoff</a> oder <a href="http://www.amazon.de/Holz-Eier-oben-gebohrt-25-30/dp/B008CO0QIW/ref=sr_1_8?s=toys&amp;ie=UTF8&amp;qid=1363088628&amp;sr=1-8" target="_blank">Holz</a>, die natürlich auch frei gestaltet werden können. Inwieweit gebräuchliche Eierfarben auf Essigbasis auf den alternativen Werkstoffen halten, ist fragwürdig, aber auf die Idee würde wahrscheinlich auch niemand kommen. Eier, die nicht gegessen werden müssen, können schließlich auch mit normalen Öl-, Akryl- oder Malkastenfarben verziert werden, mal ganz zu schweigen von weiteren Bearbeitungsmöglichkeiten wie sägen und schnitzen… Oooooh, the endless possibilities!</p>
<h2>Die Gestaltung</h2>
<p>Wir haben nun also perfekt vorbereitete Eier, eine Handvoll ungefährliches Halbwissen über die österliche Tradition und einiges an Motivation, um ans Werk zu gehen. Doch was gibt es an Möglichkeiten, die trostlosen Calzium-, Plaste- oder Holzprodukte in Kunstwerke zu verwandeln, die Oma zu Tränen rühren und Mama zu einem Foto zu bewegen, das sie an ihre Kollegen stolz per Email versenden kann? Natürlich gibt es dafür nun über 9000 Methoden, von denen ich einige ausgewählte hier vorstellen möchte. Sie reichen von einfach und schnell über kompliziert und langwierig bis hin zu visionär, unprobiert, unrealistisch und <a href="www.urbandictionary.com/define.php?term=bat%20shit%20crazy" target="_blank">bat-shit-crazy</a>. Eine kurze Warnung noch im Voraus: nicht alle Möglichkeiten arbeiten mit Lebensmittelfarben. Eine Verwendung anderer Farben kann dazu führen, dass das Ei nicht mehr gegessen werden kann. Dieser Artikel behandelt eher die künstlerischen Aspekte, ein Verzehr der Eier erfolgt also auf eigene Gefahr!</p>
<h3>Eierfarben aus dem Einzelhandel</h3>
<p>Platzhirsch und Marktführer ist zweifellos „<a href="http://www.brauns-heitmann.de/sortiment/eierfarben" target="_blank">Heitmann Eierfarbe</a>n“. Im Angebot sind eine Vielzahl an Artikeln zur kreativen Gestaltung der Ostereier. Um das Ei mit einer Grundfarbe auszustatten gibt es Farbtabletten, welche in Essig und Wasser gelöst ein Farbbad herstellen, in das das unbehandelte Ei für eine Weile gelegt wird.</p>
<p>Die weiterführende Verzierung kann nun mit mehreren Methoden erfolgen. In meiner Familie war das <a href="http://www.amazon.de/Brauns-Heitmann-Ostereierfarbe-Glanz-Marmor/dp/B003BFBOCY/ref=sr_1_8?s=toys&amp;ie=UTF8&amp;qid=1363090615&amp;sr=1-8" target="_blank">Marmorieren</a> sehr populär. Dazu werden zunächst verschiedene Farbpatronen mit geleeartiger Füllung in einem Wasserbad erhitzt, bis die Farbe flüssig ist. Unter der Verwendung von mitgelieferten Plastikhandschuhen werden nun verschiedene Farben auf das Ei aufgetragen und dieses dann in den Händen so lange hin- und hergewälzt, bis die Oberfläche mit einer interessanten Marmorierung bedeckt ist. Zumindest in der Theorie. Während meine Schwester kleine Kunstwerke zauberte, entstanden bei mir eher graue, eiförmige, bemitleidenswerte Gebilde. Ich habe bis heute nicht verstanden, was sie anders machte, inzwischen habe ich mich mit mir selber auf die Erklärung „Hexerei“ geeinigt.</p>
<p>Praktisch ähnlich funktionieren auch die Sonderprodukte „Goldrausch“, „Glitzer-Ei“ und „Muschelglanz“, welche durch mitgelieferte Sonderfarben noch speziellere Effekte erzeugen.</p>
<h3>Farbe und Pinsel</h3>
<p>Eine sehr weit verbreitete, aber zumindest bei mir in Vergessenheit geratene Methode ist das reguläre Bemalen mit Farbe und Pinsel. Mit Fokus auf spätere Essbarkeit  sollte man hier Lebensmittelfarben verwenden, wie z.B. <a href="http://www.amazon.de/%C3%B6koNORM-nawaro-Wasserfarbe-Eierfarben-Natur-Farben/dp/B0017KOIRS/ref=sr_1_1?s=toys&amp;ie=UTF8&amp;qid=1363093141&amp;sr=1-1" target="_blank">die</a> hier. Für maximal professionelle Ergebnisse jedoch sollten auch Akryl- oder Ölfarben in Erwägung gezogen werden. Hier gibt es keinerlei Tipps meinerseits. Die Qualität der Ergebnisse auf dem Ei ist häufig direkt proportional zur allgemeinen Fähigkeit des Malers, mit Farben und Pinsel auf einem Blatt Papier oder Leinwand umzugehen. Auch die entstehenden Motive decken ein nahezu unendliches Spektrum ab. Sowohl wirklich traditionelle Designs als auch völlig übertriebene Portraits geliebter Familienangehöriger sind möglich. Geheimtipp: Straußeneier bieten eine größere Malfläche und helfen grobmotorischen Künstlern wie mir, etwas großzügiger arbeiten zu dürfen.</p>
<p><a href="http://queo-blog.com/2013/03/ostereier-oder-wie-die-farbe-zum-ei-fand/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h3>Marker</h3>
<p><a href="http://www.queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/bemalter-Ostereier.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7068" title="Ostereier mit Marker bemalt" src="http://www.queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/bemalter-Ostereier-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" /></a></p>
<p>Oooooh Marker, es gibt nichts Tolleres. Ich spreche hier speziell von Permanentmarkern, also Filzstiften mit einer Füllung aus permanenter Tinte oder sogar Lack. Diese nach Verdünnung duftenden Stifte zur Beschriftung von so ziemlich allen Materialien gibt es in nahezu allen Farben mit verschieden dicken Stiftspitzen. Für Leute wie mich, die eher illustrieren als malen, sind Marker das Werkzeug der Wahl, nicht zuletzt auch bei der Gestaltung von Ostereiern. Benutzt werden sie, was den Kenner nicht weiter verwundert, wie Stifte. Die möglichen Designs reichen von einfachen bis komplexen Zeichnungen und Strukturen bis hin zu Repliken kunstgeschichtlicher Meisterwerke.</p>
<p><a href="http://oldfriend86.deviantart.com/art/Mona-Lisa-Easter-Egg-59335235">http://oldfriend86.deviantart.com/art/Mona-Lisa-Easter-Egg-59335235</a></p>
<p><a href="http://sphotos-f.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash3/530171_10150801978423033_893910009_n.jpg">http://sphotos-f.ak.fbcdn.net/hphotos-ak-ash3/530171_10150801978423033_893910009_n.jpg</a></p>
<p><a href="http://youcancallmegwen.typepad.com/you-can-call-me-gwen/2012/09/scared-eggs-drawing-on-eggs-im-cracking-up.html">http://youcancallmegwen.typepad.com/you-can-call-me-gwen/2012/09/scared-eggs-drawing-on-eggs-im-cracking-up.html</a></p>
<h3>Sorbische Ostereier</h3>
<p>Gerade im ostdeutschen Raum sind sorbische Ostereier ein Begriff. Da mein Vater aus der Lausitz kommt, durfte auch ich als kleines Kind an dieser nerven- und zeitraubenden Dekorationsmethode teilhaben. Die charakteristischen Eier (siehe Bild) entstehen durch die Kombination von Bleistift, Wachs, Löffeln, merkwürdig anmutenden Pinsel- und Kratzwerkzeugen aus Metall und Vogelfedern, Farbe und Feuer. Durch das sequentielle Auf- und Abtragen von Wachs und Farbe werden die Muster auf die Eierschale gezaubert. Die Motive sind meist sehr filigran und geometrisch, die Gestaltung akribisch und penibel, weshalb ich auch hier wieder aufgrund meiner Grobmotorik ausscheide. Hinzu kommt, dass wir für diese Methode ausschließlich ausgeblasene Eier verwendeten, welche ich mit hoher Konstanz versehentlich zerstörte. Nichtsdestotrotz entstehen zum Teil beeindruckende Werke und der Raum duftet nach Bienenwachs.</p>
<p>Eine genaue Anleitung für die einzelnen Techniken kann unter <a href="http://www.sorbische-ostereier.de">http://www.sorbische-ostereier.de</a> gefunden werden. Im englischsprachigen Raum ist diese Art der Eierbemalung übrigens als „Pysanka“ bekannt.</p>
<h3>Fräsen/Bohren/Schneiden</h3>
<p>In der Kategorie „bat-shit-crazy“ findet man unter anderem das Bohren oder Fräsen der Eierschale mit der Hilfe spezieller Bohrer, Aufsätze, Skalpelle, Feilen und allgemein Werkzeugen, mit denen die Kalkschale erfolgreich und ohne komplette Zerstörung von Teilen ihrer selbst befreit werden kann. Da ich nur eine DDR-Schlagbohrmaschine besitze und ich, wie bereits erwähnt, der Filigranität nicht mächtig bin, habe ich diese Methode nie ausprobiert, jedoch ein paar Bilder herausgesucht, wie Eier durch eine Kombination aus zu viel Zeit, Geduld und teurem Werkzeug zu beeindruckenden Kalkskulpturen werden können.</p>
<p><a href="http://brianbaity.com/art-photograph/egg-gallery/rhea-eggshells/">http://brianbaity.com/art-photograph/egg-gallery/rhea-eggshells/</a></p>
<p>Beispielvideo mit Straußenei</p>
<p><a href="http://queo-blog.com/2013/03/ostereier-oder-wie-die-farbe-zum-ei-fand/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h3>Bekleben</h3>
<p>Ein weiterer Trend im unendlichen Feld der Ostereidekorationsmechanismen ist das Bekleben der Eier mit nahezu allen verfügbaren Materialen. Von wirklich fragwürdigen Verzierungen mit Wolle und Federn über reguläre Aufkleber und Abziehbildchen bis hin zu Stoffen, Spitze oder Pappe ist alles möglich (<a href="http://www.flamingotoes.com/2013/03/buttons-and-lace-easter-eggs/">http://www.flamingotoes.com/2013/03/buttons-and-lace-easter-eggs/</a>).</p>
<h3>Sonstiges</h3>
<p>Die folgenden zwei Methoden sind keine herkömmlichen Eierfärbemethoden sondern eher Dinge, die ich gerne mal an Eiern sehen würde. Es müsste also noch evaluiert werden, inwieweit sie sich überhaupt dafür eignen.</p>
<ol>
<li>Wassertransferdruck</li>
</ol>
<p>Hierbei handelt es sich um ein Oberflächenbeschichtungsverfahren für dreidimensionale Oberflächen. Ein Design wird auf einen wasserlöslichen Film gedruckt, auf die Wasseroberfläche eines Taufbeckens gelegt und mit einem Aktivator besprüht, wodurch sich die Trägerschicht auflöst. Die Farbe liegt dann in flüssiger Form auf dem Wasser und schmiegt sich beim Eintauchen eines Objekts direkt an dessen Oberfläche.</p>
<p>Beispiel:</p>
<p><a href="http://queo-blog.com/2013/03/ostereier-oder-wie-die-farbe-zum-ei-fand/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<ol>
<li>Swirling</li>
</ol>
<p>Für einen eher psychedelischen 70er-Look empfehle ich Swirling. Hierfür werden Ölfarben in ein speziell behandeltes Wasserbad getropft und durch geschicktes, vorsichtiges Vermischen ein psychedelisches Oberflächenmuster erzeugt. Das zu beschichtende Objekt nimmt beim Eintauchen das Muster an.</p>
<p>Beispiel:</p>
<p><a href="http://queo-blog.com/2013/03/ostereier-oder-wie-die-farbe-zum-ei-fand/"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<h2>Zusammenfassung</h2>
<p>In den letzten Tagen haben wir alle viel gelernt. Ostereier sind christliche Symbole für Auferstehung, die durch Verzicht in der Fastenzeit so begehrt werden, dass man sie aus lauter Freude in Farbe taucht, bemalt, zersägt und mit Glitzer bewirft.</p>
<p>Wir wissen jetzt, dass meine Schwester besser marmorieren kann als ich und mein Vater mit gewachsten Vogelfedern und viel Geduld akribisch geometrische Formen auf Calciumschalen zaubert, während ich mich lieber an Lösungsmittelduft berausche.</p>
<p>Man muss kein Hellseher sein, um vorauszusagen, dass viele der Kunstwerke dem initialen Appetit zum Opfer fallen werden, bevor dann die tradionelle post-osterliche Eierabneigung eintritt. Vor allem deswegen und überhaupt: Keine Eier aus Käfighaltung bitte!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tschüss und Frohe Ostern!</p>
<p><em>//kurz und teilbar (tl;dr)//</em></p>
<p>Ostern ist Tradition, Kunst und ein bisschen Schmanterei. Wie viele Möglichkeiten gibt es, Eier zu verzieren? Woher kommt die Tradition der Eiergestaltung und was war eher da, das Ei oder das Huhn? All diese elementaren und weltbewegenden Fragen klärt dieser Beitrag!</p>
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		</item>
		<item>
		<title>TL;DR &#8211; Too long didn&#8217;t read</title>
		<link>http://queo-blog.com/2013/03/tldr-too-long-did-not-read/</link>
		<comments>http://queo-blog.com/2013/03/tldr-too-long-did-not-read/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Mar 2013 15:34:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan Pötzscher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinevermarktung]]></category>
		<category><![CDATA[Online Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Diese Abkürzung findet man immer häufiger in Blogbeiträgen. Sie bezeichnet eine kurze und prägnante Zusammenfassung des Geschriebenen mit dem Ziel, dass sich der Schnellleser genau diesen Beitrag merken und bookmarken ...<div class="more"><a href="http://queo-blog.com/2013/03/tldr-too-long-did-not-read/">Weiterlesen</a></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Diese Abkürzung findet man immer häufiger in Blogbeiträgen. Sie bezeichnet eine kurze und prägnante Zusammenfassung des Geschriebenen mit dem Ziel, dass sich der Schnellleser genau diesen Beitrag merken und bookmarken kann, um ihn später komplett zu lesen.</p>
<h2>Doch warum ist eine kurze Zusammenfassung sinnvoll?</h2>
<p>Ganz einfach – viele (mich eingeschlossen) nutzen ihren Feedreader unterwegs oder bei kurzen Arbeitspausen. Die vordefinierten Themenlisten werden schnell überflogen und wenn eine Überschrift zusagt, dann klickt man auf den entsprechenden Beitrag. Nun sind Blogbeiträge nicht standardisiert, sondern können teilweise utopische Ausmaße annehmen. Je nachdem, was der Autor mit dem Beitrag erzählen will, kann man sich schon einmal mehrere Minuten mit einem Beitrag beschäftigen. Wenn der Inhalt dann auch noch sehr gehaltvoll ist und ein intensives Lesen erfordert, reicht die Zeit zwischen zwei S-Bahn-Haltestellen oder einer kurzen Kaffeepause meist nicht aus, um ihn komplett zu verarbeiten und verinnerlichen.</p>
<h2>TL;DR vs. Description</h2>
<p>Beide Elemente fassen den Inhalt eines Beitrages in wenigen Sätzen zusammen. Damit geben die Autoren den Lesern die Chance, die für sie wichtigen Beiträge schnell zu erfassen. Allerdings darf man TL;DR nicht mit dem Element der klassischen OnPage-Optimierung, der Description, verwechseln. Während die Description im Quellcode der Seite verankert, von Suchrobots gelesen und als Snippet in den Suchergebnissen angezeigt wird, findet man die TL;DR direkt im Text, entweder am Anfang oder am Ende.</p>
<p>Die Description sollte maximal 170 Zeichen lang sein, bei TL;DR gibt es keine Zeichenbegrenzung. Aber auch und vor allem hier gilt &#8220;In der Kürze liegt die Würze&#8221;.</p>
<p>Meines Erachtens war <a href="http://www.spiegel.de/thema/spon_lobo/">Sascha Lobo in seiner SPON-Kolumne</a> derjenige, der TL;DR salonfähig gemacht hat.</p>
<h2>tldr.io &#8211; ein Start Up aus Paris</h2>
<p>Nun zum eigentlichen Kern meines Beitrages, denn TL;DR ist nun wahrlich nicht neu, auch wenn es noch nicht allzu weit verbreitet ist. Das könnte sich aber mit dem jungen Start Up aus Paris gleichen Namens ändern. <a href="http://www.tldr.io" target="_blank">tldr.io </a>hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau diese individuellen Zusammenfassungen zu bündeln und per Browser-Extension auch außerhalb des Beitrages permanent verfügbar zu machen. tldr.io stellt quasi eine Weiterentwicklung von shortnews.de dar. Jeder registrierte Nutzer kann Web-Content bei tldr.io taggen. Das interessante daran ist, dass es nicht nur eigene, sondern auch fremden Beiträge sein können, die man als Nutzer zusammenfasst.</p>
<p>Autoren haben somit eine weitere Chance, eigene Beiträge zu im Netz zu verbreiten. Da jeder per tldr.io geteilte Beitrag auch verlinkt ist, stellt das eine gute Möglichkeit des Linkbuildings dar und dürfte damit auch unter SEO-Gesichtspunkten interessant sein.</p>
<h2>Wie funktioniert nun tldr.io?</h2>
<p>Für Autoren/Unternehmen:</p>
<ul>
<li>Registrieren in der tldr-Community</li>
<li>Installation der Browser-Extension</li>
<li>Verfassen des Beitrages</li>
<li>Verfassen der Zusammenfassung über tldr.io</li>
</ul>
<div>Für Leser:</div>
<div></div>
<div>
<ul>
<li>Filtern von relevanten Beiträgen nach den tldr&#8217;s</li>
<li>Verfassen von eigenen tldr&#8217;s für noch nicht getaggte Beiträge</li>
</ul>
</div>
<p>Sobald es für einen Beitrag eine Kurzzusammenfassung (tldr) gibt, wird dies über ein <a href="http://tldr.io/browser-extension">kleines grünes Icon in der Browser-Zeile</a> von Google Chrome sichtbar. Ist noch keine tldr verfügbar, ist das Icon rot.</p>
<p><a href="http://www.queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/tldr_Browserextension.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7019" title="tldr_Browserextension" src="http://www.queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/tldr_Browserextension-300x152.png" alt="tldr_Browserextension" width="300" height="152" /></a></p>
<p>Wichtig dabei: Third Party Cookies in Chrome aktivieren, sonst funktioniert das nicht! Wenn man nicht alle Drittanbieter-Cookies freischalten möchte, genügt es auch, wenn man als Ausnahme <strong>http://[*.]disqus.com </strong>hinzufügt. Für eine Registrierung kann man entweder eine eigene Nutzername/Passwort-Kombination wählen oder gleich den Google-Account nutzen.</p>
<p>Nach der Installation der Browser-Extension erhält man dann nach dem Klick auf das kleine rote tldr-Symbol die Möglichkeit, für den gelesenen Text eine eigene Kurzzusammenfassung zu erstellen.</p>
<p><a href="http://www.queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/tldr_Taggen.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-7020" title="tldr_Taggen" src="http://www.queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/tldr_Taggen-300x144.png" alt="tldr_Taggen" width="300" height="144" /></a></p>
<p>Auf meine Anfrage an Stanislas Marion, Co-Founder von tldr.io nach einem deutschen Support bekam ich die Antwort, dass es derzeit niemandem im Team gibt, der deutsch kann, man aber durchaus auch deutsche Seiten taggen kann: „We are focusing on english content but you can write german tldrs if the underlying content is german! Unfortunately since no one at <a href="http://tldr.io/" target="_blank">tldr.io</a> speaks German, we&#8217;re not able to moderate them and they won&#8217;t appear in the &#8220;latest summaries&#8221; page. They will be still accessible through the extension though.“</p>
<p>Das brauch aber niemanden davon abhalten, auch deutsche Beiträge zu taggen.</p>
<p>Ob sich dieser Dienst durchsetzen wird, kann ich natürlich noch nicht vorhersehen. Die ersten Kommentare auf dem Blog von Martin Weigert, <a href="http://netzwertig.com/2013/03/22/kurzversionen-von-onlinetexten-tldr-io-laesst-das-netz-zusammenfassen/">netzwertig.com</a>, sind jedoch ganz positiv und erst letzte Woche wurde auch ein <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/tldr-by-tldrio/">Firefox-AdOn</a> veröffentlicht. Zudem entwickelt sich auf der Plattform langsam eine Community, welche die Beiträge bewertet und so eine Art Ranking entstehen lässt.</p>
<p>Ich bin der Meinung, dass TL;DR es dem Leser erheblich erleichtern kann, den wichtigen und für ihn relevanten Content zu filtern und somit Zeit zu sparen. Bei der Datenflut, die täglich auf uns einprasselt, ein nicht zu unterschätzendes Hilfsmittel. Für Unternehmen stellt dieser Dienst eine gute Möglichkeit der Suchmaschinenoptimierung dar. Eine tldr erhöht die Sichtbarkeit des Beitrages und generiert gleichzeitig einen Backlink auf den eigenen Beitrag. Damit existieren nun drei Möglichkeiten, eigenen Content für den Nutzer so optimal wie möglich zu präsentieren:</p>
<p>-       SEO On-Page: Description</p>
<ul>
<li>Optimal bis zu 170 Zeichen lang</li>
<li>Mit Keywords versehen</li>
<li>Als Snippet in Google Suchergebnissen und als Teasertext bei Facebook und Google+ sichtbar</li>
</ul>
<p>-       Twitter: Default-Tweet-Text</p>
<ul>
<li>Maximal 140 Zeichen inkl. Link, Hashtag und Mention</li>
<li>Auf Twitter sichtbar</li>
</ul>
<p>-       TL;DR: kurze Zusammenfassung</p>
<ul>
<li>Keine eigene Meinung zum Beitrag, sondern neutrale Zusammenfassung</li>
<li>Einfach und prägnant</li>
<li>Über Browser-Extension für Chrome und Firefox und tldr.io sichtbar</li>
</ul>
<p>Fairerweise muss man aber sagen, dass der Erfolg und die Akzeptanz von TL;DR noch ein weiter Weg sind, weshalb noch kein akuter Handlungsbedarf für Unternehmen besteht. Schaden kann die Verwendung jedoch nicht, weshalb dieser Post der erste aus dem queo-blog sein wird, den man über tldr.io finden kann. Wir verwenden eine ähnliche Vorgehensweise ja bereits seit längerem im Blog (kurz und teilbar).</p>
<p><em>//kurz und teilbar (tl;dr)//</em><br />
<em>Wer nicht gerade das Power Reading beherrscht, kann mit der Kurzzusammenfassung TL;DR „Too long, didn´t read“ viel Zeit sparen, da hier eine prägnante Zusammenfassung eines Beitrages erfolgt. Das Start Up tldr.io aus Paris hat es sich zur Aufgabe gemacht, genau diese Mechanik allen Nutzern gleichermaßen zugänglich zu machen und bietet AdOns für die Browser Google Chrome und Firefox an. Neben dem Taggen von Beiträgen sieht man auch, welche Beiträge von der Community getagged und oft gelesen wurden. Im hier vorliegenden Post wird beschrieben, was genau es mit TL;DR auf sich hat und wie es funktioniert.</em></p>
<p><strong>UPDATE</strong>: Die Ausnahme für die Cookies von Drittanbietern muss http://[*.]tldr.io lauten.</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mobile Analytics – Wer nicht misst, kann auch nicht managen</title>
		<link>http://queo-blog.com/2013/03/mobile-analytics-wer-nicht-misst-kann-auch-nicht-managen/</link>
		<comments>http://queo-blog.com/2013/03/mobile-analytics-wer-nicht-misst-kann-auch-nicht-managen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2013 14:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Eils</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinevermarktung]]></category>
		<category><![CDATA[Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[Web Analytics]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit der Veröffentlichung des iPhones im Jahr 2007 haben Smartphones den mobilen Markt erobert. Die Basis für deren Siegeszug sind die mobilen Anwendungen. Über 700.000 finden sich in Apples App-Store ...<div class="more"><a href="http://queo-blog.com/2013/03/mobile-analytics-wer-nicht-misst-kann-auch-nicht-managen/">Weiterlesen</a></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit der Veröffentlichung des iPhones im Jahr 2007 haben Smartphones den mobilen Markt erobert. Die Basis für deren Siegeszug sind die mobilen Anwendungen. Über 700.000 finden sich in Apples App-Store und auch der Google Play-Store kann eine ähnliche Anzahl aufweisen. Dabei sind die Kosten für die Entwicklung nicht unerheblich und schwanken im Durchschnitt zwischen <a href="http://www.ibusiness.de/aktuell/db/709614jg.html">16.500€ und 79.000€</a>. Auch das Marketing bedient sich dem neuen Medium und gibt deutschlandweit mehr als <a href="http://www.bvdw.org/presse/news/article/bvdw-und-nielsen-veroeffentlichen-erstmalig-detaillierte-bruttowerbeumsaetze-fuer-mobile-display-wer.html">35,86 Millionen Euro</a> jährlich für Kampagnen und Anzeigen in mobilen Anwendungen aus. Die stetig wachsenden Investitionen in diese Technologie wirft nun die Frage auf: Rentiert sich dieser Aufwand?</p>
<h3><strong>Wie nützlich ist meine App?</strong></h3>
<p>Die Rentabilität einer App basiert auf dem Nutzen, den sie letztlich den Anwendern spendet. Je höher der Nutzen, umso größer auch die Preisbereitschaft. Um mit seiner Anwendung erfolgreich zu sein, muss man verstehen, wie die Kunden damit ihre Bedürfnisse befriedigen. Hier genügen nicht mehr nur die Downloadzahlen im App-Store als Maßgabe, sondern es werden komplexe Programme zur Messung von Nutzungszeiten, -orten und -intentionen  benötigt. Diese Form des Datensammelns wird Mobile Analytics genannt. Der Begriff und auch viele Konzepte der Nutzungsüberwachung stammen aus der Web Analytics, eine schon längerer eingesetzte Form des Monitorings von Webseiten. Sollte jetzt die Verknüpfung dazu verleiten die Vorstellungswelt vom Web auf Mobile zu übertragen, ist davon abzuraten. Die Welt der Mobile Analytics ist weit komplexer, da weder Ort, noch Zeit, noch Absicht der Nutzung bekannt, häufig aber messbar sind.</p>
<h3><strong>Messen ja, aber mit welchem Tool?</strong></h3>
<p>Ähnlich unübersichtlich ist die Anzahl der Werkzeuge die für die mobile Überwachung zur Anwendung kommen können. Zu den Anbietern der Web Analytics, die häufig auch Mobile Tracking Systeme bieten, kommen eine Vielzahl neuer Anbieter hinzu. Um den Überblick zu behalten und zu verstehen wie die Daten der Anwendungen zu interpretieren sind, hat queo die wichtigsten Tools, Tipps und Fakten rund um Mobile Tracking in einem Whitepaper zusammengestellt. Dieses können Sie per Mail an <a href="mailto:presse@queo-group.com">presse@queo-group.com</a> erfragen.</p>
<p><em>//kurz und teilbar//</em><br />
<em>queo gibt in einem neuen Whitepaper einen Überblick über Methodik und Tool zu Mobile Analytics.</em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unsere CeBIT 2013: Shareconomy, Sachsen und Barbuda</title>
		<link>http://queo-blog.com/2013/03/unsere-cebit-2013-shareconomy-sachsen-und-barbuda/</link>
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		<pubDate>Fri, 15 Mar 2013 14:17:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Anja Schulze</dc:creator>
				<category><![CDATA[queo]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die CeBIT 2013 – die erste CeBIT mit queoflow – ist nun Geschichte. Nach arbeitsreichen Wochen vor der Messe kehrt nun Ruhe ein und ich nehme mir die Zeit von ...<div class="more"><a href="http://queo-blog.com/2013/03/unsere-cebit-2013-shareconomy-sachsen-und-barbuda/">Weiterlesen</a></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die CeBIT 2013 – die erste CeBIT mit queoflow – ist nun Geschichte. Nach arbeitsreichen Wochen vor der Messe kehrt nun Ruhe ein und ich nehme mir die Zeit von meinen Eindrücken zu berichten.</p>
<p><strong>Die Eröffnungsfeier</strong></p>
<p>Zugegeben, ein bisschen stolz war ich schon, unter den 2000 Gästen der Eröffnungsfeier gewesen sein zu dürfen. In zahlreichen Reden wurde die CeBIT gepriesen und „Shareconomy“ das Motto der CeBIT erläutert. Prof. Dieter Kempf, Präsident der BITKOM, hielt dabei recht plastisch vor Augen, dass dieses Motto nicht nur für die IT sondern mittlerweile für viele unsere Lebensbereiche gilt. Bundeskanzlerin Merkel merkte &#8211; wie ich finde wichtiger weise – an, dass Einfachheit und Usability („machen Sie einfache Gebrauchsanleitungen“) Voraussetzung sind, damit die Mehrheit am technischen Fortschritt teilhaben kann.</p>
<p>Alle Reden der Feier können hier noch einmal gehört werden: <a href="http://www.tvonweb.de/kunden/dmag/cebit2013/er_de/index.html">http://www.tvonweb.de/kunden/dmag/cebit2013/er_de/index.html</a></p>
<p><strong>queoflow – der Urknall</strong></p>
<p>Wie André Pinkert, Geschäftsführer von queo, bereits in seinem <a href="http://www.sputnika.de/dresden/magazin/details/article/andre-pinkert-queo-unser-leistungsspektrum-wird-komplexer/">Interview auf Sputnika.de</a> schilderte, hat queo einige Umstrukturierungen vorgenommen und sein immer komplexer werdendes Leistungsspektrum neu geordnet: Unter der <a href="http://www.queoflow.com">Marke queoflow</a> bieten wir IT-Consulting und Individualsoftwareentwicklung an. Die Agenturmarke queo steht für integriertes Marketing und kreative Kommunikation. Beide Marken vereinen wir unter dem Dach der queo group.</p>
<p>Die CeBIT war – wie wir es intern liebevoll nannten – der kommunikative Urknall für die Marke queoflow. Es entstanden erstmals markenspezifische Werbematerialien in einem völlig neuen Design und wir nutzten die Messe als Ansporn, den lang geplanten Relaunch der Website <a href="http://www.queoflow.com/">http://www.queoflow.com/</a> abzuschließen. Entsprechend hoch motiviert fuhren wir zur CeBIT und wurden nicht enttäuscht. Die Markenkommunikation kam gut an und wir führten in den 5 Tagen zahlreiche interessante Gespräche am Stand.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/IMG_11151.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-6974" title="Der Sachsenstand der CeBIT 2013" src="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/IMG_11151-768x1024.jpg" alt="Der Sachsenstand der CeBIT 2013" width="584" height="778" /></a></p>
<p>Der „Renner“ war Barbuda: unsere individuelle Softwarelösung für Projektmanagement (<a title="Öffnet externen Link in neuem Fenster" href="http://barbuda.queoflow.com/de/ueber-barbuda/jetzt-testen.html#story" target="_blank">http://barbuda.queoflow.com</a>). Ähnlich einem Baukastensystem können hier verschiedene Module zum maßgeschneiderten Projektmanagementtool angepasst und in vorhandene ERP-Systeme integriert werden. Barbuda haben wir im Rahmen der CeBIT zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert und sind auf viel positive Resonanz gestoßen. Insgesamt ziehen wir also ein positives Fazit und hoffen auf ein „Nächstes Mal“.</p>
<p><a href="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/CeBIT-Standteam.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-6976" title="CeBIT-Standteam" src="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/CeBIT-Standteam.jpg" alt="" width="403" height="403" /></a></p>
<p><strong>Der Besuch des Ministerpräsidenten Tillich</strong></p>
<p>Der Freitag als letzter Fachbesuchertag war vom <a href="http://www.ministerpraesident.sachsen.de/30014.htm">Besuch des Sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich</a> geprägt. Am Vormittag fand am Sächsischen Gemeinschaftsstand ein Empfang aller sächsischen Aussteller statt. In seiner Rede würdigte Herr Tillich den Sachsen Stand als Aushängeschild für die Wirtschaftskraft und Innovationsfähigkeit – gerade an letzterem Punkt könnte man meiner Meinung nach jedoch noch etwas an der Strahlkraft des Gemeinschaftsstandes drehen, optisch wie inhaltlich. Im Anschluss kam Herr Tillich auch zu uns und wir hatten die Gelegenheit, ihm Barbuda ausführlich zu präsentieren, von dem er sich auch recht beeindruckt zeigte.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/Foto_Tillich_CeBIT.jpg"><img class="aligncenter  wp-image-6986" title="MP Tillich auf der CeBIT" src="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/Foto_Tillich_CeBIT.jpg" alt="" width="403" height="380" /></a></p>
<p><strong>Database of Dreams</strong></p>
<p>Eine besondere Freude war der Besuch unserer Fans, die im Rahmen unserer Aktion einen Tag auf der CeBIT verbracht haben. Die Studenten zeigten sich nach dem Besuch besonders angetan von Halle 4, mit drei Ausstellern: Die Telekom, Microsoft und SAP. Mir ging es ebenso. Alle drei verstanden sich hervorragend darauf, das „trockene“ Thema IT mit Leben und Emotionen zu verbinden. SAP gab mit der <a href="https://www.database-of-dreams.com/">Database of Dreams von SAP HANA</a> Einblicke in die Beta-Version einer Webplattform, über die Menschen weltweit ihre Träume mit anderen teilen können – als Inspiration für Gesellschaft und Geschäftswelt. Insbesondere die visuelle Aufbereitung am SAP Stand war für mich eines der Highlights der CeBIT und ein schönes Beispiel für das Motto Shareconomy.</p>
<p>//kurz und teilbar//<br />
Die CeBIT 2013 war die erste mit queoflow &#8211; wir ziehen ein Resümee.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Reichweite lässt sich bei Facebook nur noch einkaufen</title>
		<link>http://queo-blog.com/2013/03/reichweite-lasst-sich-bei-facebook-nur-noch-einkaufen/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Mar 2013 13:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix Gottschalk</dc:creator>
				<category><![CDATA[Onlinevermarktung]]></category>
		<category><![CDATA[Online Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Reichweite geht zurück, warum? Die Reichweite der Beiträge einer Facebook Page (Unternehmensseite) ist in den letzten Monaten stetig zurückgegangen. Die Zahl an Fans, die diese Beiträge in ihrem Newsfeed sehen, ...<div class="more"><a href="http://queo-blog.com/2013/03/reichweite-lasst-sich-bei-facebook-nur-noch-einkaufen/">Weiterlesen</a></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h2>Reichweite geht zurück, warum?</h2>
<p>Die Reichweite der Beiträge einer Facebook Page (Unternehmensseite) ist in den letzten Monaten stetig zurückgegangen. Die Zahl an Fans, die diese Beiträge in ihrem Newsfeed sehen, ist damit kleiner geworden. Es ist schon längst nicht mehr so einfach, viele Facebook-User nahezu kostenlos mit einem normalen Post zu erreichen, wie es vielleicht noch Anfang 2012 der Fall war.</p>
<p>Wer ist schuld daran? – der Facebook Edgerank-Algorithmus. Facebook hat im Herbst 2012 seinen Algorithmus angepasst, um jeden einzelnen Facebook-User auch nur dass  im Newsfeed anzuzeigen, was ihn wirklich interessiert, d.h. mit welchen Freunden und Seiten er schlichtweg am meisten interagiert, weil sie ihm den besseren Unterhaltungswert und/oder Content bieten.</p>
<h2>So bekommen Unternehmen ihre Reichweite zurück!</h2>
<p>Facebook wäre kein „soziales“ Netzwerk, wenn es den Unternehmen keine neuen Mittel zur Verfügung stellen würde, um die verlorene Reichweite wieder wett zu machen. Einziger Haken – Reichweite kostet jetzt! Mit der neu eingeführten „<em>Promoted Posts</em>“ Funktion (dt. „<em>Hervorheben</em>“) lassen sich, je nach dem wie viel Geld man in die Hand nehmen möchte, mehrere Tausend Fans einschließlich ihrer Freunde erreichen. Somit erscheint der hervorgehobene Post jetzt öfter und im oberen Bereich des Newsfeeds der Fans und deren Freunde mit einem kleinen Vermerk „<em>Gesponsert</em>“, obwohl er schon bis zu drei Tage alt sein kann.</p>
<p><a href="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/promoted_post_queo.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6946" src="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/promoted_post_queo-300x132.jpg" alt="Promoted Post von der queo Fanpage" width="300" height="132" /></a></p>
<p>Die bisherigen Werbemittel im Social Network beschränkten sich auf Facebook Ads und ihren zugehörigen „<em>Sponsored Stories</em>“. Aus den eigenen Erfahrungen heraus werden Facebook Ads, die sich rechts neben dem Newsfeed befinden, weniger wahrgenommen bzw. geklickt. Bei <em>Sponsored Stories</em> kann man sicherlich schon mit einer besseren <em>Click-Through-Rate</em> (CTR) rechnen. Das liegt wahrscheinlich daran, dass es erstens nach einer „Empfehlung“ von einem Freund aussieht und zweitens die <em>Sponsored Story</em> im eigenen Newsfeed zwischen den Statusmeldungen der Freunde auftaucht und somit eher wahrgenommen wird. Wenn dann jedoch die Werbebuchung zurückgefahren wird, sinkt auch schlagartig die Reichweite.</p>
<p><a href="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/facebook_statistik_reichweite.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-6947" src="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/facebook_statistik_reichweite-300x214.jpg" alt="Facebook Statistik zeigt die Reichweite einer Fanpage an" width="300" height="214" /></a></p>
<p><strong>Ein kleiner Tipp:</strong> Promoted Posts mit Videos oder Fotos erreichen meistens eine größere Reichweite, weil hier eine Interaktion (Like, Kommentar, Teilen) mit dem Beitrag wahrscheinlicher ist als bei einem reinen Text-Post und damit noch einmal die virale Reichweite unterstützt wird.</p>
<p><strong>Ein wichtiger Hinweis:</strong> Laut <a title="Futurebiz" href="http://www.futurebiz.de/artikel/fotos-uberall-der-facebook-newsfeed-platzt-aus-allen-nahten/" target="_blank">FUTUREBIZ</a> nimmt die Reichweite von Fotos ab. Als es hieß, dass Fotos mehr Interaktion und Aufmerksamkeit hervorrufen, haben sich Unternehmen darauf eingestellt und veröffentlichten so ziemlich jeden Beitrag mit einem Foto. Im Umkehrschluss – es scheint euch eventuell schon aufgefallen zu sein – platzte der bzw. euer Newsfeed so langsam aus allen Nähten. Aus diesem Grund schraubt Facebook die Reichweite von Beiträgen mit Fotos zurück, weil sie einfach zu viel Platz im Newsfeed wegnehmen (1 Bild-Post = 3 Text Posts). Deshalb: weniger ist manchmal mehr. Ein reiner Textposts, der nicht unbedingt ein Bild verlangt, kann jetzt mehr Reichweite erreichen, aber nicht zwanghaft damit verbunden eine höhere Interaktion.</p>
<h2>Ohne Moos, nix los?</h2>
<p>Sind die finanziellen Mittel nicht gegeben, um sich ein Stück vom Reichweiten-Kuchen abzuschneiden, dann müssen die Beiträge auf der eigenen Timeline sehr gut aufbereitet werden, sowohl inhaltlich als auch optisch. Das sollte übrigens das oberste Ziel eines jeden Seiten-Betreibers sein, wenn er in sozialen Netzwerken auf Resonanz stoßen möchte. Nichts desto trotz ist es kein Garant dafür, eine ähnliche Reichweite zu erzielen, wie mit Promoted Posts.</p>
<h2>Vorsicht, dass die eigenen Beiträge nicht in Spam ausarten!</h2>
<p>Gut betuchte Unternehmen seien jedoch gewarnt: Nicht jeder Beitrag sollte promotet werden. Facebook User können schnell genervt sein, wenn in deren Newsfeed ständig und immer wiederkehrend Posts der ein und selben Fanpage erscheinen.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Bernhard Kelz, Consultant und Anwalt für IT und Medienrecht, mit ein paar Sätzen zur rechtlichen Brisanz eines solchen Vorgehens:</span></p>
<p>(BK) Es wäre vermessen zu glauben, dass sich die Vermarktungsmöglichkeiten, die Facebook anbietet am deutschen Recht orientieren. Allein die Tatsache, dass Facebook bestimmte Funktionen anbietet, bedeutet noch lange nicht, dass man diese Funktion in Deutschland ohne weiteres legal nutzen kann.</p>
<p>Das gilt auch für Promoted Posts. Wem bei dem Wörtchen Spam bereits ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen ist, befindet sich auf  der richtigen Spur. „Unzumutbare Belästigung“ heißt es im Juristenjargon, wenn Verbraucher mit elektronischer Werbung überfrachtet werden.</p>
<p>Eine  unzumutbare Belästigung ist nach § 7 UWG wettbewerbswidrig und kann mit kostenintensiven Abmahnungen geahndet werden. Dabei ist bisher gerichtlich nicht entschieden, ob Promoted Posts auch darunter fallen, und wenn ja, ob dann für die Anzeige von Promoted Posts eine vorherige Einwilligung der Nutzer erforderlich ist.</p>
<p>Ganz abwegig ist der Gedanke nicht. Nach meiner Einschätzung lässt sich mit guten Argumenten vertreten, dass der Newsfeed dem Posteingang eines E-Mail Kontos sehr ähnlich ist. Zieht man diese Analogie wäre für das  Zusenden von Promoted Posts eine vorherige ausdrückliche Einwilligung der Nutzer erforderlich, denen der Beitrag angezeigt werden soll.</p>
<p>Einen Klick auf „Gefällt mir“, könnte man das als entsprechende Einwilligung werten. Hier zeigt sich jedoch das perfide Problem der Promoted Posts. Diese werden – bei entsprechender Einstellung – nämlich nicht nur den Fans der Seite angezeigt, sondern auch den Freunden der Fans, die ggf. (noch) nicht „Gefällt mir“ gedrückt haben.</p>
<p><strong>Bei der Erstellung von Promoted Posts sollte man deshalb peinlich genau darauf achten, diese nur an die Fans der eigenen Seite zu adressieren. </strong></p>
<p>Daneben stellt sich die Frage, ob Promoted Posts nicht gegen das Verbot der Schleichwerbung verstoßen. Denn die Promoted Posts sehen üblichen Beiträgen im Newsfeed zum Verwechseln ähnlich. Dabei ist es äußerst fraglich, ob der nahezu winzige Hinweis „<em>Gesponsert</em>“ bzw. „<em>Sponsored</em>“ ausreicht, um den „werbenden Charakter“ des Beitrags hinreichend deutlich zu machen. Es ist sicher nur eine Frage der Zeit, bis sich das erste Gericht mit dieser Frage zu beschäftigen hat. Bis dahin bergen Promoted Posts ein latentes Abmahnrisiko.</p>
<p>Das ist kein Appell Promoted Posts pauschal aus dem Social Media Instrumentarium zu verbannen. Unternehmen die Promoted Posts einsetzen, sollten sich jedoch des grundsätzlichen Risikos bewusst sein und Art und Umfang der Promoted Posts entsprechend steuern.</p>
<h2>EXKURS in die Gerüchteküche</h2>
<p>Nun heißt es in der Gerüchteküche, dass zukünftig jeder Facebook-User die Beiträge von seinen Freunden von sich aus promoten kann, ohne sich vorher eine Zustimmung einzuholen. Zuckerberg sieht folgenden Hintergrund für die neue Funktion:</p>
<p><em>„Wenn Freunde an einem Marathonlauf für einen guten Zweck teilnehmen und das auf Facebook öffentlich machen, können Sie die Freunde dabei durch das Promoten ihrer Posts unterstützen.“ </em>[Quelle: <a title="allfacebook.com" href="http://allfacebook.com/users-can-now-promote-facebook-friends-posts_b110836" target="_blank">allfacebook.com</a>]</p>
<p>Auf den ersten Blick keine schlechte Sache! Was ist aber, wenn nicht nur die „guten“ Statusmeldungen von Freunden unterstützt (also promoted) werden, sondern auch peinliche, ironisch-sarkastische, etc. Beiträge von Freunden? Stichwort Cyber-Mobbing – schlagen da nicht sofort die Alarm-Glocken, Bernhard?</p>
<p>(BK) Da schlagen nicht nur im Hinblick auf Cyber-Mobbing die Alarmglocken. Diese Ankündigung impliziert auch für das Reputationsmanagement öffentlicher Personen und Marken ganz neue Herausforderungen.</p>
<p>Enthalten die Beiträge strafbare Inhalte – Stichwort Cyber-Mobbing – kann das Hervorheben der Beiträge durchaus als Beihilfehandlung gewertet werde. Es lässt sich sogar vertreten, dass sich derjenige, der einen beleidigenden oder verleumdenden Beitrag hervorhebt den Inhalt zu Eigen macht und somit eine eigenständige strafbare Beleidigung oder Verleumdung begeht.</p>
<p>Auch zivilrechtliche Konsequenzen lassen sich nicht ausschließen. Jeder, der rechtsverletzende Beiträge hervorhebt intensiviert damit die Rechtsverletzung und kann neben dem eigentlichen Verfasser des Beitrags zur Verantwortung gezogen werden. Die möglichen Konsequenzen umfassen, Abmahnungen, einstweilige Verfügungen, Unterlassungsurteile, Schadensersatz- und Schmerzensgeldforderungen.</p>
<p>Besonders prekär kann sich diese Funktion für Unternehmen und Marken auswirken. Ein ausgeklügeltes Monitoring fördert schnell negative Beiträge und Bewertungen zu Mitbewerbern und deren Marken zu Tage, die sich dann – auch mit schmalem Budget – gezielt hervorheben lassen.</p>
<p>Natürlich lassen sich auch solche Auswüchse juristisch verfolgen und ahnden. Die zwei großen Herausforderungen bestehen jedoch darin die Manipulation zu erkennen und einem Mitbewerber beweissicher zuzuordnen.</p>
<p>Sollte diese Funktion eingeführt werden, gewinnt das Thema Social Media Monitoring und BrandWatch für Unternehmen ganz neue Brisanz. Das gleiche gilt für das Reputationsmanagement öffentlicher Personen. Man mag daran denken, wie sich diese Funktion im bevorstehenden Wahlkampf einsetzen ließe.</p>
<p>//kurz und teilbar//<br />
<em>Warum lässt sich bei Facebook nur noch eine gute Reichweite gegen Bares erreichen? Promoted Posts bringen auch eine rechtliche Gratwanderung mit sich! </em></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Volltextsuche mit Lucene</title>
		<link>http://queo-blog.com/2013/03/volltextsuche-mit-lucene/</link>
		<comments>http://queo-blog.com/2013/03/volltextsuche-mit-lucene/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 08 Mar 2013 16:42:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frank Schiemenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>
		<category><![CDATA[Tools]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte kürzlich die Gelegenheit mich mit dem Thema Volltextsuche und Lucene näher zu beschäftigen. Zunächst wurden die Ergebnisse im Rahmen eines Unit-internen Vortrages von mir präsentiert. Nun möchte ich ...<div class="more"><a href="http://queo-blog.com/2013/03/volltextsuche-mit-lucene/">Weiterlesen</a></div>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte kürzlich die Gelegenheit mich mit dem Thema Volltextsuche und Lucene näher zu beschäftigen. Zunächst wurden die Ergebnisse im Rahmen eines Unit-internen Vortrages von mir präsentiert. Nun möchte ich auch einem breiteren Publikum einen kurzen Einblick in dieses Themengebiet geben.</p>
<p><strong>Meet Lucene</strong></p>
<p>Als Projekt der <a href="http://lucene.apache.org/">Apache Software Foundation</a> ist Lucene eine quelloffene, ursprünglich in Java geschriebene Programmbibliothek, welche dazu verwendet wird, Softwareprodukte um eine schnelle und skalierbare Suchfunktionalität zu bereichern. Bereits seit mehreren Jahren sind eine Reihe namhafter Softwarelösungen – nicht zuletzt wegen Lucene – erfolgreich am Markt präsent. Als Beispiele seien hier nur Wikipedia, Twitter sowie Atlassians Jira genannt.</p>
<p>Man darf allerdings nicht davon ausgehen, dass man mit Lucene eine fertige Suchmaschinen-Lösung in den Händen hält. Vielmehr bietet Lucene dem Entwickler die nötigen Werkzeuge an, um Indizierung und Suche von Textinhalten entsprechend der jeweiligen Anforderungen im Projekt-Kontext zu gestalten.</p>
<p>Der Grundpfeiler einer jeden Lucene-Suchanwendung ist der invertierte Index, welcher zudem das <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Vector_space_model">Vector Space Model</a> implementiert. Die einfache Idee dahinter: man durchsucht nicht langwierig die Gesamtheit aller Texte nach dem gewünschten Begriff. Stattdessen schaut man in einer „Liste“ aller suchbaren Begriffe nach dem Suchbegriff (<em>term</em>) und findet damit schneller die verknüpften Dokumente, sowie die Position des Suchbegriffs in diesen. Positionsinformationen wiederum können für die optische Markierung des gefundenen Begriffes genutzt werden, wie es Dank Google mittlerweile zum Standard gehört.</p>
<p>Den generellen Aufbau einer einfachen Lucene-Suchanwendung soll die folgende Abbildung verdeutlichen:</p>
<p><a href="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/Lucene_Suchanwendung.png"><img class="size-full wp-image-6921 aligncenter" src="http://queo-blog.com/wp-content/uploads/2013/03/Lucene_Suchanwendung.png" alt="" width="209" height="408" /></a></p>
<p>Ein Index besteht also aus einer Reihe von Lucene-Dokumenten, wobei:</p>
<ul>
<li>ein Dokument Felder enthält</li>
<li>ein Feld eine benannte Sequenz von Termen ist</li>
<li>ein Term eine Zeichenkette ist</li>
</ul>
<p><strong>Indizierung</strong></p>
<p>Doch wie kommen Textinformationen in die Felder? Nun, das ist Aufgabe des Entwicklers, denn Lucene kümmert sich nicht um das <em>information retrieval</em> ansich. Content-Analysetools wie <a href="http://tika.apache.org">Tika </a>können eine Hilfestellung bei der Informationsbeschaffung leisten. Mit Tika lassen sich leicht Metadaten und strukturierter Text aus unterschiedlichsten Quell-Dateien – beispielsweise auch aus Video-Containern wie AVI – extrahieren. Wie Dokumente aufgebaut und Felder befüllt werden müssen hängt stark vom jeweiligen Anwendungs-Kontext ab. Lucene unterstützt den Programmierer hierbei aber mit den nötigen Hilfsklassen um Dokumente nach den eigenen Bedürfnissen zu modellieren.</p>
<p>Nach der Erstellung eines Dokuments muss dieses natürlich noch in den Index aufgenommen werden. Für den Indizierungsprozess liefert Lucene sogenannte <em>Analyser</em> mit, welche selbst erweitert oder auch völlig neu geschrieben werden können. Analyser untersuchen die in den jeweiligen Feldern angegebenen Textinhalte und führen bei Bedarf eine ganze Reihe von Operationen auf diesen aus, welche letztendlich der Term-Bildung dienen:</p>
<ul>
<li>Worttrennung</li>
<li>Kleinschreibung</li>
<li>Entfernung nicht erwünschter Stoppwörter</li>
<li>Wortstammrückführung (<em>stemming</em>)</li>
<li>Gewichtung (<em>index-time boosting</em>)</li>
<li>gesonderte Behandlung von Email-Adressen usw.</li>
<li>eigene Algorithmen, bspw. für eine Suche nach ähnlich klingenden Wörtern</li>
</ul>
<p>Während des Indizierungsprozesses verringert sich das Datenvolumen des Textes auf etwa 20-30% des Ausgangswertes. Dabei ist zu beachten, dass Analyzer einen großen Einfluss darauf haben, ob ein Dokument bei einer späteren Suche gefunden bzw. an welcher Position der Ergebnisliste es sich wiederfinden wird.</p>
<p>Grundsätzlich gilt: Analyzer für Indizierung und Suche sollten immer kompatibel zueinander sein!</p>
<p><strong>Suche</strong></p>
<p>Nehmen wir an, ein Nutzer unserer Suchanwendung hat eine Abfrage mit ein oder mehreren Suchbegriffe eingegeben. Lucene bietet nun verschiedene Möglichkeiten mit den erhaltenen Information auf indizierte Dokumente zu schließen. Dazu stellt Lucene der Anwendung verschiedene Abfrageklassen zur Verfügung. Die einfachste programmatische Abfrage <em>TermQuery</em> findet alle Dokumente bei denen der Suchbegriff in definierten Feldern auftaucht. Mit anderen Query-Klassen ist es zudem möglich Dokumente zu finden dessen Terme:</p>
<ul>
<li>in einem lexikographischen Bereich liegen</li>
<li>eine bestimmte Distanz (<em>slop</em>) untereinander haben</li>
<li>den gegebenen Platzhaltern (<em>wildcards</em>) genügen</li>
<li>ähnlich sind (Fuzzysuche mittels <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Levenshtein_distance">Levenshtein-Distanz</a>)</li>
</ul>
<p>Mit einem <em>QueryParser</em> kann zudem die Lucene-eigene Abfragesprache (Beispiel: &#8220;someField:fo* AND anotherField:bad~&#8221;) in die entsprechenden programmatischen Abfragen (Beispiel: Wildcardsuche logisch Und-verknüpft mit einer Fuzzysuche) überführt werden. Somit sind Verkettungen von Abfrage-Typen relativ einfach realisierbar.</p>
<p>Die Bewertung der Relevanz (<em>score</em>) eines Suchtreffers übernimmt ein interner Algorithmus, der durch die Klasse <em>DefaultSimilariry</em> implementiert ist. Natürlich können auch hier auch eigene Algorithmen bzw. Klassen verwendet werden. Im Normalfall sortiert Lucene die Dokumente absteigend anhand des Score-Wertes, was nicht weiter überrascht.</p>
<p><strong>Nutze die Macht (von) Luke!</strong></p>
<p>Dieses <a href="http://code.google.com/p/luke">kostenlose Werkzeug</a> hat sich bei meiner Arbeit mit Lucene als unersetzlicher Helfer erwiesen. Mit Luke kann man einen Blick hinter die Kulissen des Indexes werfen, um so eigene Abfragen zu starten, einzelne Dokumente zu betrachten oder ggf. aus dem Index zu entfernen. Luke liefert zudem wertvolle Informationen wie Termhäufigkeiten und andere Index-Statistiken.</p>
<p><strong>Hibernate Search</strong></p>
<p>Mit Lucene ist es relativ aufwendig den Index aktuell zu halten, wenn persistierte Objekte einer relationalen Datenbank abgebildet werden. Eine im Java Enterprise-Umfeld naheliegende Lösung bietet sich deshalb mit Hibernate Search an, da es eine Brücke von dem hier weit verbreiteten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Object-relational_mapping">ORM-Framework</a> Hibernate zu Lucene schlägt. Damit führt nun jede Änderung an den Datenbankobjekten automatisch zu einer parallelen Anpassung des  Lucene-Indexes. Dazu müssen die Java-Klassen lediglich mittels spezieller Annotationen als Lucene-Dokumente deklariert werden. Ein weiterer Vorteil ist die Tatsache, dass man sich keine Gedanken mehr über eine Dokument-zu-Objekt Übersetzung machen muss: entsprechende Suchabfragen liefern verwaltete Objekte (<em>managed objects</em>) wie bei einer &#8220;normalen&#8221; Hibernate-Abfrage, nur eben schneller!</p>
<p>Wer sich weitergehend mit dem Thema beschäftigen möchte, dem sei <a href="http://lingpipe-blog.com/2012/07/05/lucene-tutorial-updated-for-lucene-3-6/">dieses umfassende Tutorial</a> ans Herz gelegt.</p>
<p>//kurz und teilbar//<br />
Apache Lucene besticht mit seinen umfangreichen Erweiterungsmöglichkeiten und exzellenter Performance und schafft somit einen Mehrwert für jede Anwendung, für die eine Suchfunktionalität benötigt wird.</p>
]]></content:encoded>
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